Ost-Hokkaido ist ein Ort von surrealer Schönheit

Mt. Meakan
Nach meiner Rückkehr in die USA begann jede Unterhaltung immer mit derselben Frage. „Wohin genau bist du gefahren?“ „Nach Hokkaido.“ „Wohin?“ Zu diesem Zeitpunkt fange ich gewöhnlich an, begeistert zu berichten. Wer mag es denn nicht, jemand anderem ein neues tolles Reiseziel vorzuschlagen?

Obwohl der Name Hokkaido vielen Amerikanern noch unbekannt ist, scheinen seine visuellen Merkmale schon bereit zu sein, in das kollektive Bewusstsein zu gelangen. Vor meinem Besuch wusste ich nicht, was auf mich zukommt. (Warum Google verwenden und sich die Überraschung verderben?) Daher war ich erfreut und überrascht von den dramatischen Aussichten. Besonders im Herbst, wenn man einen weiten Ausblick auf das Herbstlaub unterhalb der Seilbahn am Mt. Asahi werfen kann und am Ufer des Minamifurano-Sees eine malerische Kulisse entsteht. Das Tollste war, als ich erfuhr, dass die intensiven Jahreszeiten in dieser Region nicht mit dem Winter aufhören. Ein Blick auf eine Farm, die im Frühling mit den für diese Gegend typischen Lavendelfeldern bedeckt war, brachte mich dazu, eine weitere Reise hierher zu planen, um das ultimative Instagram-Bild zu finden.

 

Aber es war nicht nur Schönheit wie in einem Disney-Film – selbst wenn der Anblick der Tiere des Shiretoko-Nationalparks in der Nacht an Schneewittchen erinnerte. Ein Spaziergang entlang der schroffen Gipfel des Mt. Asahi und die schwefelhaltigen Wolken des Mt. Meakan boten einen unheimlichen Gegensatz dazu, der mich Der Herr der Ringe-Witze reißen ließ. Ja, nach mehreren Tagen Wandern tat mir alles weh, aber die Wanderwege waren für diese unerfahrene Abenteurerin machbar. Stellen Sie sich jedoch meine Überraschung vor, als ich erfuhr, dass alle japanischen Nationalparks über eine Aussicht und ein Onsen verfügen müssen. Und in dieser hochgradig geothermischen Gegend haben die meisten Hotels ihr eigenes Onsen. Denn was ist nach einem Ausflugstag angenehmer als ein heißes Bad?

Berichterstatter

Laura Studarus

Reiseschriftstellerin

Laura Studarus ist eine freischaffende internationale Reiseschriftstellerin mit Beiträgen für die BBC, The Daily Beast und Buzzfeed. Sie ist immer wieder erstaunt über Japans Naturvielfalt, kulturelle Tiefe und Teeauswahl.

Laura Studarus

Anfahrt & Karten

1
Daisetsuzan-Nationalpark
2
Shiretoko-Nationalpark
3
Akan-Mashu-Nationalpark
4
Heiße Quellen Akanko